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WAS IST EIN HÖRSTURZ?

Beim Hörsturz handelt es sich um ein ganz akutes Ereignis. Plötzlich hört man auf einem Ohr schlechter. Meist ist dies nur einseitig, ganz selten doppelseitig. Oft tritt beim Hörsturz als Begleitsymptom Ohrensausen unterschiedlicher Intensität auf. Ein Gefühl, als ob Watte im Ohr wäre, ist typisch und wird von vielen Betroffenen angegeben. Seltener kommt es auch zu Schwindel und einem allgemeinen Gefühl der Unsicherheit und Benommenheit. In jedem Fall handelt es sich beim Hörsturz um eine medizinische Notfallsituation, die man als Betroffener richtig einschätzen sollte. Suchen Sie in einem solchen Falle ohne langes Zögern einen Arzt auf, damit nicht wertvolle Zeit vergeht, die man für eine Therapieeinleitung hätte nutzen können.

HÖRSTURZ: Vorboten und Symptomatik

Ein einseitiges Druckgefühl im betroffenen Ohr, und ein Ohrgeräusch auf dieser Seite (meist hochfrequent) können erste Vorboten sein. Schwindel tritt fast nie auf. Auch werden sonstige neurologische Beschwerden wie z.B. Seh- oder Sprachstörungen beim Hörsturz so gut wie nie beobachtet.

HÖRSTURZ: Wer ist gefährdet?

Der Hörsturz scheint sich zu einer Zivilisationskrankheit zu entwickeln und erfasst zunehmend auch jüngere Menschen. Gefährdet sind insbesondere 2 Gruppen:

WIE LANGE KANN ICH ABWARTEN, WANN MUSS ICH ZUM ARZT?

Bei Hörsturz sofort zum Arzt! Sobald der Betroffene Symptome im Bereich des Ohres bemerkt, sollte er einen Arzt aufsuchen. Es sei hier betont, dass ein Hörsturz nicht unbedingt von Ohrgeräuschen begleitet sein muss. Jedes dumpfe Gefühl auf dem Ohr, jeder Hörverlust, aber auch jedes Ohrgeräusch muss möglichst schnell abgeklärt werden, um Spätschäden zu vermeiden. Die Zeit des Abwartens bis zum nächsten Morgen oder bis zum nächsten arbeitsfreien Tag kann fatale Folgen haben.
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Literatur: Hörsturz und Tinnitus Buch-Tipps