Hörsturz, Gleichgewichtsausfall beidseitig

Welche Erfahrungen haben Sie mit Hörsturz oder Tinnitus gemacht. Wie ist es bei Ihnen entstanden? Berichten Sie von Ihren Therapieversuchen oder -erfolgen.
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Domi
Beiträge: 3
Registriert: Sa 31. Jul 2010, 17:26

Hörsturz, Gleichgewichtsausfall beidseitig

Beitrag von Domi »

HALLO
Ich bin 35 Jahre alt.
Und hab folgendes Problem:
Vor fast 3 Jahren bekam ich ein Gleichgewichtsausfall auf beiden Seiten. Angefangen hat es mit Schwindelgefühlen und Rauschen im Ohr. Dann gab es einen Knall im Kopf und wie ein zusammen klatschen. Aus den Ohren lief Flüssigkeit. Meine Augen waren für einen kurzen Moment gelähmt. Daraufhin ging ich zum Ohrenarzt, der mich abwies. (mehrere Ärzte wiesen mich ab). Immer haben sie es auf die Psyche geschoben. Was mich so wütend macht.
Als es dann nach 2 Monaten noch nicht besser geworden ist, bin ich noch mal zu einen anderen Ohrenarzt gegangen. Der überwies mich sofort in die HNO Klinik , dort stellten sie fest, das auf beiden Seiten meine Gleichgewichtsorgane nicht mehr arbeiten, leider konnten sie nichts mehr für mich tun. Medikamente halfen nicht. Im Gegenteil es wurde schlimmer. Eine Krankenschwester sagte ich solle mich nicht so haben. Das ganze Zimmer hat sich gedreht. Sie schickten mich ohne Therapie und Tipps wieder nach Hause.
Nun hab ich seit dem Schwindelgefühle, Sehstörungen kann nicht mehr aufrecht stehen und sitzen. Mein Kopf wackelt ununterbrochen. Seitdem hab ich keine Gewalt mehr über meinen Körper. Ständig knick ich mit meinen Beinen um. Ich merke auch das mein Körpergefühl anders ist, also regelrechter Halteverlust. Ich kann keine normalen Arbeiten mehr ausrichten, geschweige denn arbeiten gehen. (bin für 2 Jahre berentet) Liege meist nur noch im Bett, weil nix anderes mehr geht. Meine Eltern helfen mir im Moment, aber das kann ja kein Dauerzustand werden. Ich hab eine Wohnung im 4. Stockwerk, die ich kaum noch hochschaffe. Ich bin sehr verzweifelt. Kein Arzt kann mir helfen für mein Problem. . Ich versteh das nicht. Ich hab immer noch die selben Probleme wie nach dem Ausfall der Gleichgewichtsorgane.
Meine Augen drehen sich ständig hin und her. Kann kein Punkt fixieren. Ich weiss nicht was ich tun kann, das endlich mir geholfen wird. Ich möchte endlich für ernst genommen werden. Für jeden Ratschlag wäre ich so dankbar. Jetzt war ich noch mal beim Ohrenarzt und der meinte es ist alles wieder okay .es müsste schon kompensiert sein. Und er meinte wir hören jetzt auf Zuuntersuchen, nachher finden wir noch was. Ich war so fertig ,ich will ja das die Ursache gefunden wird.
Doppelbilder hab ich auch. Das kann doch nicht die Psyche sein, wenn man sich nicht halten kann und ständig fällt. Meine Verwandten können das alles bezeugen, das ich ständig schwanke. Nur warum wollen die Ärzte das nicht sehen.
Ich hab gar kein soziales Leben mehr ,weil ich an nichts mehr dran teilnehmen kann. Und ich will so gerne wieder mehr Lebensqualität haben. Ich verstehe einfach nicht, warum man mir nicht helfen kann oder will, wo es doch schon so viele Möglichkeiten gibt heutzutage.
Am 8.6 wurde ich durch mein Hausarzt in die Neurologische Klinik Seesen
eingewiesen. Was komisch war, der Arzt hat mich noch nicht untersucht und meinte es wäre phobischer Schwankschwindel. Dann wurde festgestellt das ich ein Herznebengeräuch habe, wurde auch nicht weiter drauf eingegangen.
Dann wurde mir Krankengymnastik verschrieben das bekam ich dann 2 x . Gesamt lag ich eine Woche im Krankenhaus.
Obwohl es speziell eine Gleichgewichtsgruppe dort gab ,durfte ich nicht dran teilnehmen. Andere die viel besser stehen können, als ich ,den wird geholfen. Ich wollte eigentlich arbeitsfähig gemacht werden. Aber anscheinend hat keiner großes Interesse daran, mir dabei zu helfen. Mir würde schon reichen wenn mir jemand sagt, wie ich lerne damit umzugehen. Ich sprach mit der Psychologin in Seesen, und sie wollte sich um eine Reha kümmern für mich, es kam dann doch nicht dazu. Dann wurde ich von einen Arzt eingerenkt, und der Schwindel hatte sich zunehmend verschlimmert. Bin zum Arzt und habe ihn das geschildert, darauf hin kam keine Antwort. Es wurde nicht mal der Rücken geröntgt, obwohl es vielleicht daher kommt. Es fing ja auch alles damit an, mit einen Knacken im Hals.
Sie haben mich einfach mit verschlimmerten Zustand nach Hause entlassen.
Ich hatte dort der Ärztin das gesagt und gezeigt wie ich schwanke. Und da meinte sie das ging noch. Ich fall ständig irgendwo hin. Dann als ich zu Hause war, las ich den Arztbrief und da steht drin, das ich eine Zyste im Gehirn habe, warum hat mir das dort in der Klinik keiner gesagt? Ich habe auch schon von dem Brainport Balancegerät gehört, da kann man das stehen wieder mit lernen. Aber es gibt es leider nur in Aachen und in München. Ich bin so enttäuscht von der Schulmedizin. Es wäre alles nicht so weit gekommen, wenn ich gleich behandelt wurden wäre. Ich bin einfach nur noch traurig. Und habe jede Hoffnung aufgegeben.

Ich würde mich über jeden Rat freuen.
Oder mich gern mit jemanden darüber austauschen der so ähnliche Probleme hat?
Hat jemand Ahnung ob ich die Ärzte verklagen kann wegen Unterlassene Hilfeleistung? Ich quäle mich jeden Tag.
Liebe Grüsse

Ulli
Beiträge: 1
Registriert: So 9. Jan 2011, 15:30

Re: Hörsturz, Gleichgewichtsausfall beidseitig

Beitrag von Ulli »

Hallo Domi,

bist Du noch hier im Forum ?
Ich habe das gleiche Problem: Vestibularisausfall beidseitig.

Da helfen keine Tabletten nur Training.
Kaufe Dir unbedingt einen Therapiekreisel (kostet 25€).
Die Übungen kann ich Dir mailen.

LG
Ulli
Domi
Beiträge: 3
Registriert: Sa 31. Jul 2010, 17:26

Re: Hörsturz, Gleichgewichtsausfall beidseitig

Beitrag von Domi »

Hallo danke für deine Nachricht, ich hab sie jetzt erst gelesen.
Bin über jeden Rat dankbar.
Meld dich mal wenn du noch hier bist.
lg

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