(zu) schnelle Diagnose...

Stellen Sie anderen Betroffenen Ihre Fragen zu den Themen Hörsturz oder Tinnitus.
Antworten
Fedi
Beiträge: 1
Registriert: So 6. Sep 2015, 21:19

(zu) schnelle Diagnose...

Beitrag von Fedi »

Hallo,
ich habe vor 2 Wochen ohne jegliche Vorboten und bei bestem Hörvermögen einen 100% Hörsturz am linken Ohr erlitten. Bin Sonntag morgens einfach einseitig taub aufgewacht. Ich bin noch am selben Tag in die Notaufnahme und wurde an einen Ohrenspezialisten verwiesen, der mir gleich für 6 Tage hochdosierte Kortisontabletten verabreicht hat. Da dies keinerlei Besserung gezeigt hat, wurde gleich im Anschluss eine Therapie mit 3 Dexamethason-Injektionen im Abstand von je 2 Tagen ins Mittelohr gemacht, die nun vorbei ist. Bisher hat sich keinerlei Besserung ergeben. Ich habe nur Rauschen im Ohr und mal mehr, mal weniger Pfeifgeräusche.
Die Ärzte meinten, das sei die einzige Option der Behandlung und im Anschluss gäbe es keine weiteren Optionen mehr. Aufgrund der Schwere des Hörverlustes geben sie mir eine verschwindend kleine Chance zur Besserung oder gar Heilung. Eine Nachkontrolle ist in 2 Wochen.

Hier im Forum habe ich nun von möglichen weiteren Therapien gelesen und wollte fragen, ob hier bereits irgendwo eine Übersicht besteht, über bekannte und weniger bekannte Therapiemethoden? Auch würde es mich interessieren, ob bei einem vollständigen Hörsturz wirklich schon so schnell der bettel hingeschmissen werden sollte...

Danke für Eure Hilfe, ich bin um jeden Hinweis dankbar.
Fedi
Antworten